: Beispiele vom Geschehen des Tages aus Sicht der Polizei:
Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach versuchten Taschendiebstählen]
Am Sonntag, 20.09.2026 konnten Taschendiebfahnder aus Frankfurt am Main und München gegen 20:15 Uhr im Löwenbräu-Festzelt zwei Männer beobachten, die auf ihrem Weg durch das Zelt offensichtlich nach Diebstahlsgelegenheiten suchten. Einer der Männer versuchte erfolglos einem Festzeltbesucher ein Mobiltelefon aus der Gesäßtasche zu entwenden während der zweite Mann die Umgebung beobachtete. Anschließend gingen die beiden Männer weiter durch das Festzelt und versuchten wenig später versuchten ebenfalls erfolglos einem 40-jährigen Italiener das Mobiltelefon aus der Gesäßtasche zu entwenden. Daraufhin wurden die beiden Tatverdächtigen vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht.
Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um einen 19-jährigen Jemeniten und einen 21-jährigen Algerier, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Sie wurden wegen des versuchten Taschendiebstahls angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Sie werden im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 55 der Münchner Kriminalpolizei.
Festnahme eines Tatverdächtigen nach Diebstahl
Später am Sonntag, gegen 22:00 Uhr, fiel Taschendiebfahnder aus Berlin im Festzelt Ochsenbraterei ein Mann auf, der offensichtlich nach Diebstahlsgelegenheiten suchte. Im weiteren Verlauf beobachteten sie, wie der Mann mehrere abgelegte Sonnenbrillen entwendete und anschließend in das Schottenhamel-Festzelt wechselte. Dort nahm er eine unter einer Bierbank abgelegte Trachtenjacke an sich und verließ damit das Festzelt. Außerhalb des Festzelts durchsuchte er die Jacke nach Wertgegenständen. Nachdem er darin offensichtlich nichts fand und die die Jacke auf dem Boden ablegte, wurde er vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht.
Bei dem Tatverdächtigen handelte es sich um einen 33-jährigen Rumänen mit Wohnsitz in München. Er wurde wegen Diebstahls angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 55 der Münchner Kriminalpolizei.
Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem Verstoß gegen das Luftverkehrsgesetz
Gegen 18:20 Uhr wurde über dem Oktoberfest eine Drohne festgestellt. Polizeibeamte konnten im Bereich Bavariaring/Theresienhöhe den verantwortlichen Piloten antreffen, während sich die Drohne noch in der Luft befand. Der Drohnenflug fand im Luftbeschränkungsgebiet um das Festgelände statt. Bei dem Piloten handelte es sich um einen in Mexiko wohnhaften 37-jährigen Mexikaner. Neben dem Flug im Verbotsbereich wurde im Rahmen der weiteren Überprüfung ermittelt, dass der 37-Jährige weder über den erforderlichen Kompetenznachweis zum Führen der Drohne verfügte noch eine Registrierung der Drohne und Versicherung vorweisen konnte. Da bei dem Mann außerdem eine deutliche Alkoholisierung festgestellt wurde, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Drohne wurde sichergestellt.
Auch wenn es zu keinem Personen- oder Sachschaden kam, wird gegen den 37-Jährigen unter anderem wegen Verstößen gegen luftverkehrsrechtliche Vorschriften ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde der 37-Jährige wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem staatsschutzrelevanten Delikt (Hitlergruß)
Gegen 11:40 Uhr fiel Polizeibeamte auf der Wirtsbudenstraße ein Mann auf, der beim Vorbeigehen an den Polizeibeamten den sogenannten Hitlergruß zeigte. Daraufhin wurde der Mann kontrolliert und vorläufig festgenommen.
Bei dem Tatverdächtigen handelte es sich um einen 36-jährigen US-Amerikaner ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der 36-Jährige wurde anschließend zur Wiesnwache gebracht. Er wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sowie der Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrags wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Kriminalpolizei.
Festnahmen nach Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz
Kurz nach Mitternacht kontrollierten Polizeibeamte im Bereich des Käfer-Festzelts einen einen 35-Jährigen Schweizer, ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten bei ihm weißes Pulver, wobei es sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen um Kokain handelte. Dieses wurde sichergestellt und der 35-Jährige vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Er wurde wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sowie der Zahlung einer Sicherheitsleistung von mehreren tausend Euro wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 83 der Münchner Kriminalpolizei.
Früher am Abend, gegen 21:50 Uhr, wurde ein 41-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München im Schützenfestzelt kontrolliert. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten bei ihm weißes Pulver – nach aktuellem Ermittlungsstand Kokain. Dieses wurde sichergestellt und der 41-Jährige vorläufig festgenommen. Er leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten ohne jedoch einen der Beamten zu verletzen. Er wurde zur Wiesnwache gebracht und nach Abschluss der dortigen polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am Montag, 21.09.2026, gegen 06:00 Uhr, wurde er wieder entlassen.[/p]Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz führt das Kommissariat 83 der Münchner Kriminalpolizei.
Polizeieinsatz nach Mitteilung über mögliche Drohung in sozialen Medien
Am frühen Abend, gegen 19:00 Uhr, wurde die Polizei darüber informiert, dass sich ein Mann während eines Livestreams auf einer Social-Media-Plattform auf dem Oktoberfest zeigte und dabei Äußerungen tätigte, die als mögliche Drohung aufgefasst wurden. Der Mann konnte schnell identifiziert werden und wurde kurze Zeit später am Münchner Hauptbahnhof angetroffen und vorläufig festgenommen.
Bei dem Tatverdächtigen handelte es sich um einen 22-jährigen Afghanen mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim. Sein Mobiltelefon wurde sichergestellt und der betreffende Livestream im Rahmen der weiteren Ermittlungen ausgewertet. Eine konkrete Gefahrenlage konnte dabei nicht festgestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige wieder entlassen. Unabhängig davon wird gegen den 22-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen die Oktoberfestverordnung ermittelt, da das Senden von Livestreams auf dem Festgelände untersagt ist. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 42 der Münchner Kriminalpolizei.
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