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190. Münchner Oktoberfest
20. September - 5. Oktober 2025
Update:

Motiv für das Oktoberfest 2026 steht festPlakatwettwerb 2026

Das offizielle Plakatmotiv für das Oktoberfest 2026 steht fest. Dem vorausgegangen ist ein traditionsreicher Motivwettbewerb der Landeshauptstadt München mit großer Beteiligung aus der Kreativszene, einem umfangreichen Publikumsvoting und einer anschließenden Bewertung durch eine hochkarätig besetzte Jury. Das ausgewählte Motiv wird das Erscheinungsbild der Wiesn 2026 prägen.

Foto:  (Foto: Nina Eichinger)
plakatvorstellung (Foto: Nina Eichinger)

: Das offizielle Motiv für das Oktoberfest 2026 steht fest. Im Rahmen des städtischen Motivwettbewerbs wurde entschieden, welcher Entwurf künftig das Erscheinungsbild der Wiesn prägen wird. Dem Entscheidungsprozess gingen ein umfangreiches Publikumsvoting sowie intensive Beratungen innerhalb der Jury voraus, die die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten widerspiegelten.

Den ersten Platz belegte der Grafikdesigner Florian Huber aus Kranzberg. Auf den zweiten Rang kam der Münchner Karl-Roland Hefter, der dritte Preis ging an Philipp Dauer aus München. Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft und Vorsitzender der Plakatjury, sprach von lebhaften Diskussionen bei der Entscheidungsfindung. Diese seien ein Beleg für die Qualität der Entwürfe gewesen. Letztlich hätten die drei Siegermotive am stärksten überzeugt, allen voran Florian Hubers Arbeit, die an den Stil von Lyonel Feininger erinnere. Sie verbinde gekonnt Tradition und Moderne, ziehe mit ihrer leuchtenden Farbigkeit die Blicke auf sich und wecke echte Emotionen beim Betrachten.

Das Siegermotiv von Florian Huber beschreibt die Jury als dynamisch, modern und emotional. Der 1968 geborene Grafiker und Illustrator lebt und arbeitet als Selbstständiger in der Gemeinde Kranzberg nördlich von München. Als humorvoller und geselliger Mensch sowie leidenschaftlicher Wiesn-Besucher fließen diese Eigenschaften auch in seine Gestaltung ein. Traditionelle Elemente rund um das Oktoberfest spielen eine zentrale Rolle, gleichzeitig eröffnet der Entwurf eine neue Perspektive: Erstmals stehen die vielgeliebten und häufig fotografierten festlich geschmückten Brauereirosse im Mittelpunkt eines offiziellen Oktoberfest-Plakatmotivs. Ikonische Wiesn-Symbole wie Brezn, Maßkrug, Riesenrad, Tuba und Lebkuchenherz verschmelzen zu einer farbintensiven, lebendigen Komposition. Die Türme der Frauenkirche verankern das Motiv sichtbar in Münchens historischer Identität. Auch im Publikumsvoting erzielte Hubers Entwurf eine Spitzenplatzierung und eignet sich durch seine grafische Umsetzung besonders gut für Lizenzartikel.

Der zweite Platz ging an Karl-Roland Hefter aus München. Der 1967 geborene Liedermacher, Sänger und Stadtrat absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Schildermaler und studierte anschließend Grafikdesign. Für ihn ist die Wiesn ein Stück Heimat. Sein Plakatentwurf überzeugt durch eine starke Symbolkraft und eine klare Bildsprache, die sowohl seine beruflichen Wurzeln als auch seine persönliche Verbundenheit mit dem Oktoberfest widerspiegeln.

Mit dem dritten Platz wurde Philipp Dauer ausgezeichnet. Der 2002 in Regensburg geborene Kommunikationsdesigner studiert nach seinem Abschluss an der Designschule München an der Teesside University Prague City. Sein Entwurf zeigt erstmals ein rothaariges Münchner Kindl und setzt auf einen humorvollen Comic-Stil mit eigenwilliger Farbgestaltung. Die lebendige Darstellung der Figuren fängt die fröhliche und einzigartige Stimmung des Oktoberfests ein und zeigt augenscheinlich den legendären Rundgang über die Wiesn.

Der Motivwettbewerb wird seit 1952 vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München veranstaltet und in Kooperation mit dem offiziellen Stadtportal muenchen.de online ausgelobt. Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus sechs Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichtern aus Werbung und Design, dem Referenten für Arbeit und Wirtschaft sowie fünf Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichtern aus dem Stadtrat zusammen. Teilnehmen konnten alle, die einen Plakatentwurf gemäß den technischen und inhaltlichen Vorgaben einreichten – darunter professionelle Designerinnen und Designer ebenso wie engagierte Autodidaktinnen und Autodidakten.

Der erste Platz ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro sowie einem Lizenzhonorar in Höhe von 5.000 Euro dotiert. Für den zweiten Platz werden 1.250 Euro vergeben, für den dritten Platz 500 Euro. Das prämierte Motiv wird im Internet, auf Lizenzartikeln und auf dem offiziellen Plakat zum Oktoberfest 2026 zu sehen sein. Zusätzlich ziert es den offiziellen Oktoberfest™-Sammlerkrug.

-fn